Taufen
DIE TAUFE… … ist die Zusage der Liebe Gottes. Und das völlig unabhängig davon, wie wir uns verhalten. Die Taufe ist, neben dem Abendmahl, eines von zwei Sakramenten, das die evangelische Kirche kennt. Beide Sakramente wurden von Jesus selbst eingesetzt. Das Wasser wird in der Taufe zum Zeichen für die Verheißung Gottes.
… ist eine Enladung. Der Täufling wird Teil der christlichen Gemeindschaft. Die Gemeinden heißen Eltern und Kinder herzlich willkommen. Wo es Kontaktmöglichkeiten für Mütter und Väter und Spielegruppen für den Nachwuchs gibt, erfahren Sie im Gemeindebrief, auf der Homepage der Gemeinde, im Gemeindebüro oder bei Ihrer Pfarrerin.
…erinnert daran, dass die Geburt des Kindes ein Geschenk Gottes ist. Die Eltern antworten darauf, indem sie ihr Kind taufen lassen. Eltern und Paten bezeugen den Glauebn stellvertretend für die Kinder. Später haben Eltern und Paten die Aufgabe, den Kindern von ihrem christlichen Glauben, aber auch von ihren Zweifeln zu erzählen.
… nimmt eine spätere bewusste Auseinandersetzung mit dem Glauben und mit Zweifeln nicht vorweg. In der Konfirmation können Jugendliche selbst ihr Ja zum christlichen Glauben bekräftigen.
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Wer kann Patin/Pate werden?
Alle getauften Christinnen und Christen. Die evangelischen Paten sollen konfirmiert sein. Wer allerdings aus der Kirche ausgetreten ist, hat damit das Recht aufgegeben, Taufpatin oder – pate zu werden, da das Patenamt ein kirchliches Amt ist. Es ist allerdings nicht zwingend nötig, Patinnen oder Paten zu benennen.
Können auch Eltern, die nicht Mitglied der Kirche sind, ihr Kind taufen lassen?
Ja. Allerdings braucht es dafür die Zustimmung des Leitungsgremiums der Kirchengemeinde. Und man braucht mindestens einen evangelischen Paten/eine evangelische Patin.
Kann die Taufe nur in einem Sonntagsgottesdienst erfolgen?
Nein. Taufen sollen zwar in der Regel im Gemeindegottesdienst gefeiert werden, doch auf Wunsch können Taufgottesdienste auch an anderen Wochentage stattfinden. Taufen dürfen auch an besonderen Orten vollzogen werden, z.B. als Haus- oder Gartentaufe.
Wie finde ich den passenden Taufspruch?
Der Taufspruch ist ein Spruch aus der Bibel, der den Täufling ein Leben lang begleiten soll.
Unter www.taufspruch.de finden Sie eine umfassende Auswahl an Sprüchen. Gerne bringe ich eine Auswahl von Taufsprüchen zum Taufgespräch mit.
Was kostet die Taufe?
Die Taufe ist grundsätzlich kostenfrei.
Wir möchten unser Kind taufen lassen. Können wir auch gleichzeitig heiraten?
Das können Sie. Für einen solchen Gottesdienst haben sich inzwischen eigene Formen entwickelt. Sprechen Sie mich einfach an.
Kann mein Kind zum Konfirmandenunterricht gehen, ohne getauft zu sein?
Ja, das ist möglich. In diesem Fall entscheidet Ihre Tochter/Ihr Sohn am Ende des Konfirmandenunterrichts selbst, ob sie/er getauft werden möchte.
Gibt es eine ökumenische Taufe?
Nein. Da die Taufe zugleich die Aufnahme in eine konkrete Kirchengemeinde ist, erfolgt sie immer innerhalb einer Konfession. Die Evangelische und die Katholische Kirche erkennen die Taufe gegenseitig an.
Welche Unterlagen brauchen wir für die Taufe?
Zum Taufgespräch benötigen Sie die Geburtsurkunde Ihres Kindes und, falls vorhanden, das Familienstammbuch.
Die Patinnen und Paten benötigen in der Regel eine Patenbescheinigung, die sie bei Ihrer Wohnsitz-Kirchengemeinde bekommen.
Informationspflicht:
Weiter unten können Sie die Informationen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten einsehen und herunterladen.
Kontakt: Pfarrerin Ira Köhler 06834/4019-494
Hier können Sie unsere Taufbroschüre herunterladen
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