29. Juni 2022

Auf gutem Weg in eine erfolgreiche Zukunft


Diakonie Saar und Neue Arbeit Saar beendeten im Juni das gemeinsame EU- Projekt „Gute Arbeit. Diakonie.“ zur Stärkung von Unternehmen der Sozialwirtschaft mit einer Abschlussveranstaltung. “Mit dem Projekt haben wir den Weg in eine erfolgreiche Zukunft geebnet“, sagte Anne Fennel.

“Mit dem Projekt „Gute Arbeit. Diakonie“ haben wir den Weg in eine erfolgreiche Zukunft geebnet“, sagte Anne Fennel, Geschäftsführerin der Diakonie Saar bei der Abschlussveranstaltung des von der Europäischen Union geförderten Projekts zur Stärkung von Unternehmen der Sozialwirtschaft. „Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass das Projekt in zwei Richtungen funktioniert - Bottom-up und Top-down – und dass sich alle beteiligen können.“, so Fennel weiter.

 

Während der Projektlaufzeit standen für die beiden diakonischen Unternehmen Diakonie Saar und  Neue Arbeit Saar (NAS) die Themen „Lebensphasenorientierte Personalentwicklung“, „Führung und Unternehmenskultur“ sowie „Digitalisierung“ im Vordergrund.

 

Aktiv dabei waren mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Arbeitsbereichen und Hierarchieebenen. Die Bedarfserhebung stand am Anfang. Die Beteiligung an der qualitativen Befragung lag bei gut 50% und heraus kam eine gute Grundlage zur Weiterarbeit.

 

In elf Arbeitsgruppen befassten sich die Mitarbeitenden mit den identifizierten Entwicklungsthemen. Fortbildungen und Qualifikationsreihen, Selbstlernkurse, Konzept- und Reflexionswerkstätten begleiteten die Veränderungsprozesse. Strukturelle Veränderungen und veränderte Abläufe sind einige der Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit.

 

Bei der Abschlussveranstaltung Anfang Juni wurden die Ergebnisse noch mal einem breiten Querschnitt von rund 100 Mitarbeitenden vorgestellt und gemeinsam bewertet, aber auch Themen für die Weiterarbeit identifiziert.

 

„Wir werden auch nach Abschluss des Projektes an den Themen dran bleiben.“ versprach Fennel. Agiles Projektmanagement, abteilungsübergreifende Fort- und Weiterbildungen und das Thema Digitalität seien wichtige Schwerpunkte. Mit Blick auf die Personalentwicklung wolle man neben den bereits bestehenden Leistungen der Diakonie vor allem die fachliche und berufliche Weiterentwicklung sowie die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf auch weiter in den Blick nehmen.

 

Auch NAS-Geschäftsführerin Monika Steffen-Rettenmaier zieht ein positives Resümee zum Projekt:  „Für die Neue Arbeit Saar als Partnerunternehmen der Diakonie Saar war es ein spannender Prozess, an dem ebenfalls aus allen Berufsgruppen Mitarbeitende teilgenommen und unisono berichtet haben, dass sie von den Fortbildungen und Veranstaltungen sehr profitieren konnten. Hilfreich war, dass wir die Themenstellungen nahtlos in unseren QM-Prozess einbinden und von daher auch die Weiterarbeit in den Verbesserungsprojekten im Rahmen der Abschlussveranstaltung bereits gesichert werden konnten.“

 

Das Projekt wurde unterstützt von der Europäischen Union. Im Förderprogramm des Europäischen Sozialfonds „Rückenwind+“ erhalten gemeinnützige Unternehmen in der Sozialwirtschaft Unterstützung bei der Personal- und Organisationsentwicklung.





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